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Pressespiegel - 18.04.2026

Der Viktor fuhr auf Ski ins Ziel

Autor: TT, Medium: Tiroler Tageszeitung

Tirols WM-Helden Stephanie Venier und Raphael Haaser sind Tirols Sportler des Jahres 2025. Als bestes Team wurde der FC Wacker ausgezeichnet, den Special Award erhielt Legende Barbara Schett-Eagle.

Mit einem Lächeln nimmt Stephanie Venier in der ersten Reihe der Dogana im Congress Innsbruck Platz. „Ich werde die Sportlergala genießen. Ohne Kind und mit Mann – obwohl ich mit den Gedanken schon stark daheim bin“, sagt die Jung-Mama. Wenig später würde Tirols Ex-Skistar aber mit den Gedanken ganz auf der Bühne sein. Nach ihrem Titel im Super-G bei der Heim-WM sowie Kombi-Bronze wurde die Oberperferin zu Tirols Sportlerin des Jahres gewählt. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung“, ergänzt Venier, die wenige Monate nach dem WM-Titel ihre Karriere beendete und mit Ehemann und Ex-ÖSV-Abfahrer Christian Walder einen Sohn (Max) bekam.

Ein paar Tische weiter wird, ebenfalls im Ski-Lager, gejubelt. Der Mauracher Raphael Haaser, Gewinner des WM-Riesentorlaufs und Zweiter im Super-G, erhält den Viktor als bester Tiroler Sportler des Jahres. „Es waren gewaltige zwei Wochen in Saalbach. Den Preis zu erhalten, ist eine große Ehre und Anerkennung für meine Leistungen und bedeutet mir viel“, erklärt der 28-Jährige.

Als beste Behindertensportlerin wird Para-Climberin und Vize-Weltmeisterin Jasmin Plank ausgezeichnet. „Es war für mich eines der erfolgreichsten Jahre, aber auch eines der prägendsten“, sagt die Hallerin. Leichtathlet Daniel Stütz wählten die Fans als männliches Pendant zum Sieger: „Es ist ein großartiges Gefühl und eine große Ehre.“

Bei der Wahl zum besten Team setzte sich der FC Wacker Innsbruck um nur 0,35 Prozent vor dem Rodel-Duo Selina Egle/Lara Kipp durch. „Es ist eine unglaubliche Ehre für uns, den Viktor in Empfang zu nehmen“, meint Trainer Sebastian Siller.

Wer zwischen Australien, Innsbruck und den Tennis-Schauplätzen dieser Erde so oft hin und her springt, der bringt per se schon wenig Zeit mit. „Um 22.15 Uhr kommt mein Flughafentaxi nach München“, sagt die Tiroler Tennis-Legende Barbara Schett-Eagle kurz nach ihrer Ankunft. Der Grund für die frühe Abreise ist ein guter: Es geht zurück zur Familie nach Down Under.

Ihr Besuch fiel nur kurz aus, dafür jedoch umso emotionaler. Die Innsbruckerin, ehemals Nummer sieben der Weltrangliste, wird mit dem „Special Award“ für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Schett-Eagle: „Ich bin eine Weltenbummlerin. Hier in Tirol sind meine Wurzeln, diese Wertschätzung zu bekommen, ist ganz toll.“

Eine junge Dame, die Schett-Eagle nachfolgen will, steht noch so im Geschehen, dass keine Zeit für einen Besuch in Innsbruck blieb. Lilli Tagger, als „Aufsteigerin des Jahres“ ausgezeichnet, hat gerade das Publikum in Linz verzückt, am Mittwoch ist die 18-jährige Lienzerin beim Turnier in Rouen (FRA) ausgeschieden. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, meldet sich Tagger via Videobotschaft.

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