Exakt 16 Jahre und 10 Tage ist es her, dass Wacker den FC Lustenau zuletzt zu einem Heimspiel – damals in der 2. Liga – empfangen hat. Endstand: 1:0 für den FCW durch ein wichtiges Tor (94.) des heutigen WSG-Stürmers Lukas Hinterseer. Am Ende waren es zwei Punkte Vorsprung auf die Admira, die Wacker damals zurück in die Erstklassigkeit brachten.
„Dass das schon so lange her ist, hatte ich nicht am Schirm“, lachte Trainer Sebastian Siller. Er freut sich auf die Partie gegen die Ländle-Kicker: „Es hat immer seinen Reiz, gegen solche Traditionsvereine zu spielen. Aber am Ende wollen wir das Spiel gewinnen.“ Auftrieb soll das Weiterkommen im Cup gegen Kufstein geben: „Wir müssen den Schwung mitnehmen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“
Imst konnte mit einem 5:0-Heimsieg gegen Pinzgau/Saalfelden dem Gegner sein Spiel aufzwingen. Drei Siege in Folge und ein Torverhältnis von 14:2 deuten auf eine Erfolgswelle hin.
Auch Kitzbühels Flügel Leo Ritter konnte an den Erfolg anschließen: Nach seinem Siegestreffer beim 1:0 gegen Lustenau legte er in Lauterach nach (39.). „Wir waren ganz klar überlegen“, sagte Kitzbühel-Trainer Michi Baur. Auch nach der Pause ging es souverän weiter: David Spak erzielte das 2:0, ehe Joker Axel Krimbacher zunächst die Stange traf und dann per Kopf (85.) alles klarmachte. „Für ihn freut es mich – sein erster Regionalliga-Treffer, das hilft.“
Kufstein kam zuhause nicht über ein 0:0 gegen die Altach Juniors hinaus und konnte damit das Ziel, die Rote Laterne ins Ländle abzugeben, nicht erreichen. Trainer Gercaliu zeigte sich unzufrieden.