
Autor: Martin Taxer, Medium: Kronen Zeitung

Spitzenreiter Wacker Innsbruck ließ im Titelrennen gegen nichts anbrennen, Imst entwickelt sich im Frühjahr immer mehr zu einer Tormaschine
Der Wacker-Zug fährt mit Volldampf Richtung 2. Liga. Am Freitag holte man mit dem 3:0-Heimerfolg gegen Lauterach bereits den 20. Sieg im 24. Spiel. „Speziell die erste Hälfte war richtig gut, auch in der zweiten waren wir stark, obwohl wir es verabsäumt haben, weitere Tore zu erzielen“, resümierte Wacker-Trainer Sebastian Siller zufrieden.
Ein (Jung-)Garant des Erfolgs ist der Torschütze zum 3:0: Christopher Weinzierl. Der 18-Jährige erzielte in den vergangegen fünf Partien seine ersten drei Tore in der Regionalliga West. „Der ‘Weinzi‘ macht das im Moment echt gut. Wir haben ihn mit 17 aus der Akademie geholt und langsam aufgebaut, aber er muss definitiv noch hart weiterarbeiten“, sagte Coach Siller über seinen Youngster.
Weiter geht’s für Wacker bereits am Dienstag (19) auswärts im bereits ausverkauften Viertelfinale des TFV-Cups bei einem Derby gegen den Landesligisten Innsbruck West.
Die Imster Offensive trifft und trifft. Bei dem 5:1-Auswärtserfolg gegen Wals-Grünau erzielten die Oberländer bereits den 29. Treffer im Frühjahr und haben damit schon mehr als im ganzen Herbst (25). „Wir sind einfach in Topform, haben aktuell auch kaum Verletzte und können auch von der Bank nachlegen“, resümierte der Imst-Trainer Jens Scheuer.
Kufstein verlor auswärts gegen Seekirchen mit 0:1. Trainer Ronny Gercaliu: „Gutes Spiel, aber vor dem Tor nicht konsequent genug.“
Für Schwaz setzte es am Freitag eine 0:2-Auswärtsniederlage gegen Pinzgau Saalfelden. Der Trainer Akif Güclü sprach von „Not gegen Elend – zwei Standardsituationen haben entschieden“.