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Pressespiegel - 29.04.2026

Beim Cup-Schlager gab es nicht nur einen Sieger

Autor: D. Lenninger, M.Pipal, Medium: Tiroler Tageszeitung

Der stolze Landesligist Innsbruck West unterlag im Cup-Viertelfinale vor ausverkauftem Haus dem FC Wacker 0:4. Reutte muss heute weit reisen.

Fußballfest stand drauf, Fußballfest war drinnen. Die SPG Innsbruck West feierte gestern am Sportplatz Hötting West eine rauschende Viertelfinalparty gegen den FC Wacker Innsbruck. Zahlreiche ehemalige Kicker ließen sich die Partie ebenso wenig entgehen wie TFV-Präsident Josef Geisler, der mit Cup-Sponsor Hannes Kerschdorfer zum Ehrenanstoß schritt. Für den Nachwuchs wurde am Hügel hinter dem Tor eine eigene „Nordtribüne“ installiert. Die 999 aufgelegten Karten waren seit Freitag ausverkauft. 

„Für uns ist es das größte Spiel der Vereinsgeschichte“, freute sich SPG-Sportboss Andi Lanza trotz 0:4-Heimniederlage und bedankte bei seiner Schar an freiwilligen Helfern. „Der Platz ist größer als gedacht. Toll, wie sie das hier gemacht haben. Eine richtig coole Cup-Stimmung“, lobte Wackers Sportvorstand Jakob Griesebner die Arbeit. 

Für den ersten sportlichen Aufreger sorgte SPG-Goalie Halil Yilmaz, der nach einem Zusammenstoß mit Luis Gstrein mit Turban weiterspielen konnte und einen Fallrückzieher der Schwarz-Grünen von der Linie kratzte. Nicht die letzte Glanztat des Schlussmanns. Deshalb dauerte es bis zur 43. Minute, ehe Phil Kunze nach einer Ecke einköpfelte und den Bann brach. 

Während ein SPG-Tor wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde, machten Mauro Marichal (65.), Stefan Lorenz (71.) und Lucas Scholl (87.) für die überlegenen Gäste den Deckel drauf. 

Um 20.15 Uhr beginnt im Fernsehen die Primetime. Die Landesliga-Kicker des SV Reutte dürften heute weniger Freude haben. Zu dieser Uhrzeit pfeift der Schiri das Viertelfinale bei Favorit St. Johann an. Was dem Underdog eine 370-Kilometer-Reise und eine Rückkehr weit nach Mitternacht beschert. Am Abend vor einem Werktag. „Es ist für ein riesiger Aufwand. Es nutzt aber nichts, das Los entscheidet“, erklärte der Sportliche Leiter Pascal Mayor und erinnert sich an die eigene Karriere: „Ich bin einmal mit Reutte im ÖFB-Cup bis ins Burgenland gefahren.“

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