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Pressespiegel - 30.04.2026

Stolzer Landesligist und ein Matchwinner im Tor

Autor: D. Lenninger, M.Pipal, Medium: Tiroler Tageszeitung

Der Platz im TFV-Cup-Halbfinale ist gebucht. Wacker und die WSG Juniors taten sich aus unterschiedlichen Gründen in Halbzeit eins schwer.

Der wohl vorletzte Gastauftritt des FC Wacker Innsbruck im Tiroler Unterhaus, bevor sich die Schwarz-Grünen Richtung Profifußball und 2. Liga verabschieden, fand am Dienstagabend beim 4:0 im Cup gegen die SPG Innsbruck West einen würdigen Rahmen. „Ein großes Lob an die Verantwortlichen, die das top organisiert haben“, klatschte Wacker-Präsident Hannes Rauch anerkennend Beifall. Sportlich gab man sich keine Blöße. „Wir hätten uns das Leben leichter machen können, wenn wir zu Beginn eine unserer drei Hunderter verwertet hätten“, gab Trainer Sebastian Siller zu Protokoll, der am Ende einen souveränen Auftritt sah: „Wir haben das Halbfinale erreicht, ich bin zufrieden.“ 

Beim Landesligisten überwog der Stolz, dem großen Favoriten ordentlich Paroli geboten zu haben. Das 0:1 fiel erst kurz vor der Pause. „Kämpferisch und läuferisch war das überragend. Wenn wir diese Leidenschaft in der Meisterschaft auf den Platz bringen, können wir dort unsere Ziele erreichen“, lobte SPG-Trainer Dano Seidemann seine Elf, die in der Landesliga West noch um den Aufstieg kämpft. 

Ein paar Kilometer weiter östlich hatten zeitgleich die WSG Juniors Grund zum Jubeln. Die Wattener feierten gegen Regionalliga-Tirol-Rivale Kematen gar einen 6:0-Heimerfolg. Das Ergebnis täuschte aber, denn das war vor allem vor der Pause alles andere als eine „gmahte Wiesn“. 

Die zuletzt so starken „Blues“ aus Kematen hatten in Halbzeit eins die besseren Chancen. WSG-Torhüter Felix Libiseller hielt den Favoriten gegen Maximilian Plattner (4.) und Matteo Peternell (22.) im Spiel. „Mich freut es extrem für Felix. Er hat viele kleinere Verletzungen gehabt und seit Langem wieder Spielminuten bei uns bekommen“, betonte WSG-Coach Manuel Ludwiger, der nach dem Doppelschlag vor der Pause durchatmen konnte: „Kematen war gefährlicher und ebenbürtig. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die beiden Tore gemacht.“ 

„Wenn sie dominieren und dann 6:0 gewinnen, sage ich nichts. Aber wir hätten zur Pause führen müssen“, ärgerte sich Kematen-Trainer Elvir Karahasanovic auf der Gegenseite. So brutal kann der Fußball eben sein.

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