Seitdem im Februar beschlossen wurde, dass Wacker Innsbruck das Finale des Kerschdorfer Cups im Tivoli-Stadion ausrichten soll, ist das „Finale dahoam“ das große Ziel der Innsbrucker. „Das ist ganz klar von uns so ausgegeben. Wir wollen daheim spielen“, sagte Trainer Sebastian Siller.
Rein sportlich spricht da nicht mehr viel dagegen. Die Schwarz-Grünen zogen auch auf dem kleinen, unebenen Platz in Hötting-West souverän in das Halbfinale ein. Nur die Chancenauswertung sei noch ausbaufähig gewesen. Bei Wacker wurde rotiert, durfte der junge Uruguayer Mauro Marichal Gonzalez (18) von Beginn an spielen und dankte es beim 4:0-Erfolg mit einem Tor.
Aber auf anderer Ebene könnte etwas dazwischen kommen – nämlich das Europacup-Playoff der Bundesliga! Das Tiroler Cup-Finale würde nämlich in Kirchbichl gespielt werden, falls die WSG Tirol es da hineinschafft. Ob sich das ausgeht, kann davon abhängen, ob der LASK oder Altach morgen das ÖFB-Cup-Finale in Klagenfurt gewinnt ...
„Den Ersatzort Kirchbichl haben wir deshalb festgelegt“, erklärte Adi Stastny, Vorsitzender des TFV-Cup-Komitees: „Wir werden kommende Woche dann entscheiden, wie es weitergeht.“