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Pressespiegel - 03.05.2026

Es ist angerichtet

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Imst und FC Wacker überzeugten vor Westliga-Schlager kommenden Freitag. Ersatzgeschwächte Reichenau holte mit Comebacker Waldy einen Punkt in Kufstein.

\"Bewundernswert – solche Typen braucht der Fußball“, ließ das Comeback des 39-jährigen Abwehrhünen Michael Waldy gestern das Herz von Reichenau-Obmann Gernot Amoser höherschlagen. Elf Ausfälle und die Spieler der „Zweier“ durften aufgrund des Regulativs nur eine Halbzeit spielen – da wählte Trainer Gernot Glänzer am Tag vor dem Westliga-Derby in Kufstein (1:1) die Nummer des Edel-Routiniers auf Abruf. „Er war sofort dabei und hat 55 Minuten sensationell gespielt“, erklärte Amoser. Ohne Training, wie Trainer Glänzer seinen Hut zog: „Es war sicher sein fünftes Comeback. Er ist ein echter Freund, auf ihn ist Verlass.“ 

Verlass ist aktuell auch auf Imst, das beim 2:0-Sieg über Kitzbühel und dem sechsten Erfolg in Serie den nächsten Gegner dominierte. 350 Zuschauer verfolgten das zweite Tiroler Derby, die Imster Hochform hätte sich deutlich mehr Tribünengäste verdient. Nach Stanglpass von Thomas Kofler schoss Benjamin Schmiederer (13.) die Führung. Nach Fehlpass von Kitz-Goalie Petar Vidas sorgte Samuel Krismer (36.) für die Entscheidung. Es war ein Sieg für Abwehrmann Tobias Auböck, der sich zuletzt eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte. 

Schwaz-Coach frustriert 

Wieder jene Souveränität aus dem Herbst legt Leader FC Wacker an den Tag. Der 4:0-Erfolg in Bischofshofen bedeutete den höchsten Liga-Auswärtssieg seit September. „Recht souverän“, freute sich Trainer Sebastian Siller über den vierten Zu-null-Sieg in Serie. Stürmer Okan Yilmaz traf per Flugkopfball zur Führung (3.) und bereitete einen weiteren Treffer vor. Am Freitag gibt es den Schlager zwischen Wacker und Imst zu sehen – das Beste, was die Westliga aktuell zu bieten hat. 

„Ich halte viel von diesem Schiedsrichter, aber in diesem Spiel war er der schlechteste Mann auf dem Platz“, war Schwaz-Trainer Akif Güclü nach dem späten 1:1 gegen Wals-Grünau frustriert. Der Grund: Den Silberstädtern seien zwei klare Elfmeter vorenthalten worden. Güclü: „Das hat mir zur Pause auch der gegnerische Trainer bestätigt.“

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