Nach einem Blitzstart durch Okan Yilmaz in den ersten Spielminuten verlief alles nach Plan der Schwarz-Grünen aus Innsbruck. „Ein Auftakt nach Maß und ein sehr souveräner 4:0-Auswärtssieg gegen Bischofshofen“, freute sich Wacker-Boss Hannes Rauch gemeinsam mit 300 mitgereisten Fans über den dominanten Auftritt seiner Mannschaft. Der Blick richtet sich jedoch bereits auf das Heimspiel am Freitag gegen Imst: „Die Generalprobe war erfolgreich, wir sind bereit für das Derby“, sagte Rauch, der mit über 4000 Zuschauern rechnet.
Die Form der Imster hält auch im Heimspiel gegen Kitzbühel an. Nach einer 2:0-Führung zur Pause ließ die Truppe von Jens Scheuer nichts mehr anbrennen. „Ich bin echt froh, dass wir auch die Null halten konnten“, sagte Scheuer. Mit Blick auf das Spiel gegen Wacker meinte er: „Das wird ein tolles Spiel für uns und für ganz Tirol.“
Im zweiten Tiroler Derby zwischen Kufstein und Reichenau gaben die Festungsstädter mit dem 1:1 ein Lebenszeichen ab. „Ich bin nicht ganz zufrieden, wir hatten bessere Chancen und hätten das Spiel gewinnen müssen“, sagte Kufstein-Trainer Ronny Gercaliu. Für Reichenau-Trainer Gernot Glänzer geht der Punkt in Ordnung: „Wir sind mit dem letzten Aufgebot angereist, daher bin ich zufrieden.“
Nach dem 0:1-Rückstand gegen Wals-Grünau kämpfte Schwaz nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen die Entscheidungen von Schiedsrichter Kostacevic. „Ich mag ihn, aber heute war er nicht gut, wir haben zwei klare Elfer nicht bekommen“, ärgerte sich Trainer Akif Güclü. Mit dem Ausgleich war zumindest der „mehr als verdiente Punkt“ gesichert.