Der emotionale Unterschied zwischen der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die FC Wacker Innsbruck GmbH im Juni 2022 und der überlegenen Tabellenführung in der Regionalliga West sowie der bevorstehenden Rückkehr in den Profifußball im Mai 2026 ist enorm.
So erhielt man im April dieses Jahres die Zulassung für die zweithöchste Spielklasse im österreichischen Fußball. „Die Zulassung unterstreicht einmal mehr die positive sportliche und wirtschaftliche Entwicklung des Vereins“, freute sich Wacker-Boss Hannes Rauch damals.
Nach den wirtschaftlichen Hausaufgaben will man nun endlich auch die sportlichen erledigen. „Solange man rechnerisch noch eingeholt werden kann, gibt es nichts zu feiern“, sagte Trainer Sebastian Siller zuletzt. Aktuell führt man die Tabelle mit elf Punkten Vorsprung auf Seekirchen an – bei einem Spiel weniger. Bei noch sieben ausstehenden Runden könnte Wacker mit einem Sieg am Freitag im Derby gegen Imst und einem Auswärtserfolg in Schwaz eine Woche später den Aufstieg bereits im Heimspiel gegen Kuchl am 22. Mai fixieren. „Zuerst freuen wir uns auf das Derby-Fest gegen Imst, dann schauen wir weiter“, blieb Hannes Rauch ruhig. „Aber ja, sportlich gibt es einfachere Gegner.“ Bei 21 Siegen in 25 Spielen dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein ...