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Pressespiegel - 04.05.2026

Bleibt Finale im Tivoli-Stadion? Verband berät

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Auf den Kerschdorfer Tirol Cup ist man beim Tiroler Fußballverband besonders stolz. Heuer ist die Lage aber verzwickt. Es geht um den Finaltag am 25. Mai, hinter dessen Austragungsort ein Fragezeichen steht. Ursprünglich hätten die Endspiele (Männer, Frauen, U18) in Hopfgarten stattfinden sollen. Weil die Unterländer verzichteten, wurde nach mehreren Bewerbungen entschieden, dass das Finale im Tivoli-Stadion des FC Wacker steigt. 

Die Sache hat einen Haken, denn eine mögliche Terminkollision schwebte von Beginn an über der Entscheidung. Der SV Kirchbichl wurde als Ersatz-Gastgeber festgelegt und eine definitive Entscheidung sollte bis 2. Mai fallen. Die gibt es aber noch nicht, wie Adi Stastny, Vorsitzender des Cup-Komitees, gestern erklärte: „Wir werden uns am Montag in unseren Gremien beraten. Es geht auch um die Grundsatzfrage, ob man noch zuwartet oder der Stichtag Bestand hat.“ Aber worum geht es eigentlich? 

Alles dreht sich um das Europacup-Play-off der Bundesliga. Der Ausgang ist offen. Aber sollte die im Tivoli-Stadion spielende WSG Tirol in der Quali-Gruppe nach den finalen beiden Runden einen der beiden ersten Plätze belegen, würde man das Halbfinale des Play-offs bestreiten. Bei einem Sieg würde die WSG im Finale (zwei Spiele/wohl gegen den Fünften der Meistergruppe) stehen. Dessen Rückspiel ist auf den 25. Mai datiert, den Tag des Cup-Endspiels. Steigt das Play-off-Rückspiel im Tivoli? Unwahrscheinlich, weil sich der Meistergruppen-Club gegen das Rückspiel im eigenen Stadion entscheiden müsste. Wäre ungewöhnlich, ein Restrisiko besteht aber. 

Kirchbichl drängt auf Klarheit 

„Wir sind offizieller Ausrichter des Finals und ich habe bis zur Deadline nichts Gegenteiliges gehört. Also gehe ich davon aus, dass es bei uns stattfindet“, zeigt sich Wacker-Präsident Hannes Rauch gelassen. Kirchbichl möchte wissen, woran man ist, wie Obmann Christian Klimek betont: „Wir brauchen Planungssicherheit. Wenn es der Wacker ins Finale schafft, hast du einen Ansturm. Den muss man bewältigen und das ist mit Auflagen verbunden. So oder so lässt sich ein Cup-Finale nicht von heute auf morgen organisieren.“

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