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Pressespiegel - 10.05.2026

Erst Aufstieg, dann Transfers

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

FC Wacker atmet nach Sieg-Krimi gegen starke Imster durch und dürfte Kader für 2. Liga nicht in ähnlichem Ausmaß umkrempeln wie vorherige Aufsteiger.

\"Wann ist ein Stürmer wertvoll?“, stellte Wacker-Sportvorstand Jakob Griesebner eine rhetorische Frage. Wenn er trifft. Wie es der Uruguayer Anderson Rodríguez (19) am Freitag beim 2:1 im Westliga-Krimi gegen Imst mit dem Siegtor (95.) vor 4259 Fans tat. Die weiteren Fragen um den überlegenen Tabellenführer:

Wann kann der Leader den Aufstieg (mindestens Zweiter) fixieren? Kommenden Sonntag mit einem Sieg in Schwaz. Sollte Kuchl bereits am Donnerstag gegen Kitzbühel nicht gewinnen, wäre ein Wacker-Erfolg auch das Meisterstück.

Und wie groß fällt der Umbruch aus, zumal die 2. Liga ganz andere Maßstäbe erfordert, beim FC Wacker mit dem Bundesliga-Ziel noch höhere? „Unterschrieben hat noch kein Neuzugang“, betonte Griesebner und verwies darauf, dass finale Gespräche erst nach Zielerreichung stattfinden. Dass der Club schon mit möglichen Neuen geflirtet haben dürfte, liegt in der Natur der Sache. „Wir beobachten den Markt“, so Griesebner.

Zum Vergleich: Die vorherigen Aufsteiger Bregenz (2023) und Austria Salzburg (2025) holten knapp 15 Neue und haben mit der Spitze nichts zu tun. Andererseits gewann keiner der beiden so klar die Westliga, wie es Wacker wohl tut. Intern soll in puncto Neue von einer Anzahl im mittleren einstelligen Bereich die Rede sein. Jeder aktuelle Spieler wird aber wohl nicht mit der Aufgabe wachsen dürfen. Derby-Matchwinner Rodriguez und Landsmann Mauro Marichal sollen aber bleiben.

„Bei uns sind vier Innenverteidiger ausgefallen“, so Kitzbühel-Sportboss Mathias Wallner. Trotzdem gelang dank Deniss Stradinš (Tor, Elfer herausgeholt) ein 2:0-Derbysieg über Schwaz. Bitter für Schwaz: Die Elfmeter-Entscheidung vor dem 0:2 war – gelinde ausgedrückt – sehr hart …

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