Für Wacker Innsbruck war das 2:1 gegen Imst der 22. Saisonsieg – und ein erster richtiger Vorgeschmack auf die 2. Liga. Das Derby war von hoher Intensität geprägt und es war einige Härte im Spiel. Die ehemaligen „Liga zwa“-Kicker auf beiden Seiten nickten: Ja, das war wie früher.
Die Härte musste vor allem Imst bezahlen – nach Gelb-Rot für Eller drehten die Schwarz-Grünen die Partie noch. „Der Ausschluss war der Schlüssel, ein Unentschieden wäre aber gerecht gewesen“, meinte Trainer Sebastian Siller. Das Siegtor gelang dem Uruguayer Anderson Rodriguez Arteaga. Mit dem 19-Jährigen kann sich der Coach bislang nur über Übersetzungs-Apps oder mit Teamarzt Christian Koidl als Dolmetscher unterhalten.
So kann er ihm auch erklären, dass kommende Woche bereits der Meistertitel und der Aufstieg in der 2. Liga fixiert werden können. Mit einem Wacker-Sieg am Sonntag (17. Mai) in
Schwaz – und falls Kuchl am Donnerstag im vorgezogen Match gegen Kitzbühel nicht gewinnt.
Reichenau setzte sich gestern gegen St. Johann 2:0 durch – trotz 14 Ausfällen. Da spielte Rückkehrer Simon Suprun 81 Minuten – nach nur einem Training. Auch der Trainer war „Ersatz“: Florian Felderer übernahm für den urlaubenden Gernot Glänzer.
Einen Schock gab es für Kufstein in Dornbirn. Tormann Thomas Wimmer musste mit der Rettung ins Krankenhaus. Die Gercaliu-Elf erkämpfte ein 3:3 – und danach gab’s Entwarnung. Wimmer kugelte sich „nur“ den Ellbogen aus, fuhr mit Gips mit nach Hause.
Jubel gab es in Kitzbühel: Die Gamsstädter setzten sich im Derby gegen Schwaz mit 2:0 durch.