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Pressespiegel - 14.06.2026

Wer zuletzt feiert, feiert am besten

Autor: dale, pim, a.m., Medium: Tiroler Tageszeitung

Bad Häring und Uderns holten die letzten Herren-Meistertitel im Unterhaus. FC Wacker fixierte mit 5:0-Sieg Westliga-Punkterekord, Kitzbühel das ÖFB-Cup-Ticket.

Viele Meister stehen im Fußball-Unterhaus seit Wochen fest. Nicht nur für Bad Häring kam das Beste gestern zum Schluss: Mit einem 9:0-Kantersieg bei Hopfgarten/Itter krönte man sich zum Meister der Gebietsliga Ost. „Am Anfang waren wir noch nervös, danach haben wir uns in einen Rausch gespielt“, jubelte Trainer Gerhard Gratt. Nach der Party auf dem Rasen übersiedelten Spieler und Fangemeinde ins heimische Rettenbachstadion. Dort wurde bei Freibier gefeiert. 

Eine Überraschung gab es im Zillertaler Fernduell in der Bezirksliga Ost: Weil Leader Aschau in Wildschönau 0:4 verlor, stürmte Uderns (6:1 gegen Ellmau) noch zum Titel. „Kein Mensch hätte damit gerechnet. Wir haben uns nicht einmal getraut, Meisterleiberln zu drucken“, grinste Obmann Jürgen Flörl. 

Westliga-Meister FC Wacker kehrte dem Unterhaus mit einem 5:0-Heimsieg über die Altach Juniors den Rücken. Mit 86 Punkten stellte man auch einen Westliga-Punkterekord auf. Im letzten Spiel vor Vertragsende durften Philipp Viertler und Stefan Lorenz spielen – beide wechseln zu Imst. 

Verabschiedet wurden auch die scheidenden Lucas Scholl, Albin Krasniqi, Mateo Franzotti, Mauro Marichal und Torwarttrainer Fabian Schumacher. 

Bei Kitzbühel hatte man sich vor der Partie gegen Seekirchen das Ziel gesetzt, die ÖFB-Cup-Teilnahme zu fixieren. Gesagt, getan: „Das war das, was wir uns gewünscht hatten“, freute sich Trainer Michael Baur nach dem 4:1. Ob das verdrängte Schwaz leer ausgeht? Über das Ticket von Regionalliga-Tirol-Meister WSG Juniors (nicht startberechtigt) entscheidet der TFV. 

Beim Dritten Imst (3:0 gegen Kuchl) war der Jubel nach überragender Rückrunde groß. „Es ist schwer, das zu toppen“, erklärte Vorstandsmitglied Martin Schneebauer. Ein prominenter Abgang: Florian Jamnig lässt seine Karriere nach vier Jahren in Imst dem Vernehmen nach in Mieming ausklingen.

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