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Pressespiegel - 14.06.2026

Eine Rekordsaison in der alten Westliga

Autor: Martin Taxer, Medium: Kronen Zeitung

▶ Kitzbühel sicherte sich gegen Seekirchen das ÖFB-Cup Ticket 
▶ Wacker stellte einen weiteren Rekord ein

Die letzte Entscheidung um die ÖFB-Cup-Plätze war bereits vor der Partie gefallen: Die WSG Tirol Juniors holten zwar den Meistertitel in der Regionalliga Tirol, dürfen als Amateurteam jedoch nicht am ÖFB-Cup teilnehmen. Da sich Kitzbühel mit einem 4:1-Heimsieg als drittbeste Tiroler Mannschaft qualifizierte und Wacker als Zweitligist ohnehin fix im Teilnehmerfeld steht, geht das letzte Cupticket an Schwaz. 

„Wir waren eine vogelwilde Truppe, sind aber zusammengewachsen und Freundschaften sind entstanden“, sagte Kitzbühels Sportlicher Leiter Matthias Wallner erleichtert. Die Gamsstädter spielten sich damit zum viertbesten Team im Frühjahr. Wo liegen die Ziele für das nächste Jahr? „Unser Slogan lautet: Wir greifen an – in alle Richtungen“, lächelte Wallner. 

Meisterlich waren neben den Feierlichkeiten beim FC Wacker auch die sportlichen Leistungen. Mit einem 5:0-Heimsieg übertraf man mit 86 Zählern den Punkterekord des FC Lustenau aus der Saison 2005/06 (84 Punkte) und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen in einer außergewöhnlichen Saison. „Eine tolle Reise wird belohnt“, war Wacker Boss Hannes Rauch gerührt. 

Mit dem Schlusspfiff ging auch die letzte Saison der „alten“ Regionalliga West zu Ende. Ab der kommenden Spielzeit setzt sich die Westliga ausschließlich aus Tiroler und Vorarlberger Vereinen zusammen. Aus Tirol stoßen die WSG Tirol Juniors, St. Johann und Fügen hinzu, aus Vorarlberg Röthis, Lochau und Wolfurt. Die Salzburger Vereine wechseln gemeinsam mit oberösterreichischen Klubs in die Regionalliga Nord, während Wacker den Aufstieg in die 2. Liga geschafft hat.

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