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Pressespiegel - 24.06.2026

Schwarz-Grün nährt stets große Träume

Autor: Alex Gruber, Medium: Tiroler Tageszeitung

Am Transfermarkt im Fußball-Unterhaus fällt immer wieder der Name des FC Wacker Innsbruck. Das Amateure-Trikot ist heiß begehrt.

Nicht wenige Trainer und Funktionäre wurden in den vergangenen Tagen mit der Tatsache konfrontiert, dass viele (junge) Spieler liebend gerne den Weg zu den FC Wacker Amateuren suchen, die in der ersten Landesliga zu einer noch begehrteren Adresse werden. Die Profis spielen ja in der neuen Saison in der zweiten Liga vor, das schwarz-grüne Jersey steht auch bei den Amateuren für ganz große Fußball-Träume. Da ist es für Vereine in der gleichen Liga schwer mitzubieten. Nicht wegen des Geldes, sondern vor allem auch wegen den Clubfarben und dem Gesamtpaket: Tivoli-Stadion, Fanzustrom ... 

„Dank dem Regulativ können wir jetzt in der Landesliga mitmischen und die Lücke nach oben ist nicht mehr ganz so groß. Es träumen natürlich viele davon, sich über die Amateure nach oben arbeiten zu können“, gesteht der sportliche Leiter Jakob Griesebner. Er reicht aber auch hinterher: „Die Chance ist sehr gering.“ Aber: „Wir wollen natürlich eine attraktive Adresse für aufstrebende Talente sein, die unter professionellen Bedingungen mit Athletiktrainer trainieren können, um das eigene Level zu heben. Und wir wollen in der Liga eine gute Rolle spielen.“ 

Wacker Innsbruck heißt ja auch Wacker unser. Das beginnt schon beim TT-Turniersieg der U11. Der Trainer Moritz Saurwein heuert jetzt ebenfalls bei den Schwarz-Grünen an. Mit Sebastian Fracaro übersiedelt ein weiterer Spieler der Kemater Blues nach Innsbruck. Den ein oder anderen Hochkaräter habe man laut Griesebner noch an der Angel. Nachwuchsleiter Lukas Caria streut ein: „Das zweite Team soll natürlich auch eine Plattform für den Nachwuchs sein. Das Ziel vom Verein ist es, auf Sicht die Lücke nach oben so klein wie möglich zu halten.“ 

Nur vier ältere Spieler 

Die Wacker Amateure dürfen in der kommenden Saison an jedem Spieltag nur mit vier älteren Spielern auflaufen, die vor dem 1.1.2004 geboren wurden, der Rest fällt in eine Nachwuchsregel, die eben Zweier-Teams von Profi-Mannschaften betrifft. Saurwein (Baujahr 2001) ist einer der „Overage-Kicker“ im Team von Trainer Gregor Eisenbeutl. Der neue U16-Coach Fabian Happ (30) lässt seinen Spielerpasse auch aus Axams nach Innsbruck transferieren. Ein Hauch Routine muss sein. Es geht ja von der 1. Klasse in die Landesliga.

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