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Pressespiegel - 27.06.2026

Heißer Wacker-Auftakt mit neuen Gesichtern

Autor: Daniel Lenninger, Medium: Tiroler Tageszeitung

Der frischgebackene Fußball-Zweitligist legte gestern am Rasen los, am Transfermarkt ist noch einiges zu tun.
 
Freitag, 15 Uhr. Unbarmherzig knallt die Sonne vom Himmel. Am Rasen des W1-Platzes überwanden die Wacker-Kicker den Schweinehund. Bei 31 Grad und mit Neo-Co-Trainer Patrick Hasenhüttl nahm der Hattrick-Meister die Vorbereitung auf Rasen auf. Die Vorfreude auf die 2. Liga verlieh erfrischenden Rückenwind. Nach vierjähriger Tournee durch das Unterhaus ist man zurück im Profifußball. 

Ein Plätzchen im Schatten ergatterte Jakob Griesebner. Der Sportvorstand weiß: Auf ihn warten weitere schweißtreibende Tage – unabhängig von den Temperaturen. Mit dem Indonesier Adrian Wibowo (Los Angeles FC) hat man erst einen der angepeilten fünf bis sieben Neuen präsentiert. Der Offensivmann, zurück von einer Verletzung, spulte wie Rami Tekir ein reduziertes Programm ab. 

„Es wäre uns recht gewesen, wenn wir zu Trainingsbeginn schon zwei bis drei offizielle Neuzugänge dabeigehabt hätten“, sagt Griesebner, verweist aber auf die Priorität: „Wir haben gesagt, dass uns die Neuen besser machen müssen, und machen keine Schnellschüsse.“ 

Mit seinem Sechs-Millionen-Euro-Budget sucht man Unterschiedsspieler, die umgangssprachlich nicht auf den Bäumen wachsen. Und zwar in allen Mannschafsbereichen. 

Vorteil Wacker: Zuletzt im Unterhaus endete die Transferfrist am 15. Juli, im Profifußball ist im Notfall bis Anfang September Zeit. Schon kommende Woche dürften weitere Neue präsentiert werden. Einer soll als Allrounder Innen- und Außenverteidiger spielen können. 

Apropos Außenverteidiger: Diese Position nahm im gestrigen Training Cheftrainer Sebastian Siller ein, um ein Elf-gegen-elf-Spiel zu ermöglichen. „Was ist los? Gelb führt 2:0“, motivierte Mittelfeldmann Raphael Gallé seine Mitspieler. Ob die gestrigen Probespieler verpflichtet werden? Das wird sich weisen. Neben einem jungen Mann aus Uruguay war gestern auch der Südafrikaner Lazola Maku an Bord. Beheimatet im zentralen Mittelfeld, hat der 19-Jährige neben Erstliga-Einsätzen im Heimatland auch bei der U20-WM gespielt. Vielleicht darf er kommenden Samstag beim Testspiel gegen die Bayern-Amateure Eigenwerbung betreiben. Ein Anfang ist gemacht.

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